(International) Political Theory
in and for a Changing World

The world around us is marked by major transformations. Economic globalization calls into question the capacity of nation states to govern themselves. Digitalization provides opportunities and risks that we find difficult to grasp with. Climate change and biodiversity loss threaten the natural foundations on which our prosperity rests. Global power shifts challenge the major institutions of the post-war international order. Our research and teaching takes these macro-transformations as a starting point. It asks how they affect our fundamental concepts of and ideas about politics. What does globalization imply for our conception of democracy and justice? How does digitalization alter our ideas about privacy, freedom or ownership? How do we need to rethink basic rights in relation to global warming? What does the rise of China, India or Brasil mean for our ideas of a good international order?

In addressing these questions, we work at the intersection of Political Theory and International Relations, a field also known as “International Political Theory”. Our goal is to combine thorough normative and positive theorizing with solid empirical knowledge. Our activities include teaching and the supervision of Bachelor’s, Master’s and PhD theses (mainly at the University St. Gallen), contributions to academic debates in international journals as well as at conferences and workshops, and public outreach and dialogue through media publications or our participation in public events.

News

Photo: Roberta Fischli

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) steckt in einer Finanzierungskrise. Hintergrund ist unter anderem die Verschiebung der globalen wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse während der letzten 25 Jahre. Dies verdeutlicht eine neue Studie der Universität St.Gallen von Dr. Julian Eckl. Hier geht es zum Artikel und Interview

Simon Herr successfully defended his PhD thesis on ‘rethinking climate responsiblity’. Congratulations, Simon!

Die Digitalisierung scheint unaufhaltsam zu sein. Das schürt in der liberalen Demokratie Misstrauen und Ängste. Geht unsere Freiheit verloren? Nicht, wenn der Mensch künftig in den Prozessen der Digitalisierung stärker in den Mittelpunkt gerückt wird.

Gastkommentar von Thomas Beschorner und Roberta Fischli, Neue Zürcher Zeitung vom 16.11.2021.

Klaus Dingwerth just published his article: ‘“Beyond Gridlock: How Global Governance Continues to Shape our World” in the European Review of International StudiesYou can find the article here.

Bibliography: Dingwerth, Klaus (2021) “Beyond Gridlock: How Global Governance Continues to Shape our World” European Review of International Studies 8 (2), 241-253.

Roberta Fischli was interviewed for an article on Swissinfo on the implications of Google’s treatment of its most prominent AI ethics researcher, Dr. Timnit Gebru, and her subsequent firing. Read the full article here.

Digitalisierung ist die Zukunft. Das vermitteln Meinungsbeiträge in der Sonntagspresse genauso wie Weiterbildungskataloge und selbsternannte Zukunftsspezialisten. Genau dort scheint das Thema hin zu gehören: In die Weiterbildung, ins Feuilleton, aber sicher nicht in die Pause oder an den Familientisch. Zu abstrakt, zu unsichtbar, zu weit weg vom Alltag. Aber ist das tatsächlich der Fall? Ganz im Gegenteil. Die Digitalisierung steht nicht vor unserer Tür. Sie ist bereits in vollem Gang. Und sie betrifft uns alle. Höchste Zeit, dass wir mitdiskutieren.

Roberta Fischlis Plädoyer erschien in der April / Mai 2021 Ausgabe vom Bolero Magazin.

Julian Eckl has contributed a chapter on global health politics for the edited book ‘Global Health: Das Konzept der Globalen Gesundheit’, edited by Mathias Bonk and Timo Ulrichs. You can find the book chapter here

Julian Eckl and Bernd Bucher just published their article on ‘Football’s contribution to international order: the ludic and festive reproduction of international society by world societal actors”. The article was published in International Theory. You can find the article here

Der Sammelband „Transfer in der Lehre: Zivilgesellschaftliches Engagement als Zumutung oder Chance für die Hochschulen?“ ist jetzt Open Access bei transcript erschienen. Julian Eckls Beitrag ist hier verfügbar, das ganze Buch hier.

In wesentlichen Aspekten ist unsere unmittelbare Lebenspraxis dekontextualisierter geworden. Für den Einkauf, den Wissenserwerb in der Schule, in der Krankenpflege oder für den sozialen Austausch existieren technische oder virtuelle Alternativen. 

Die körperliche Anwesenheit, Begegnungen von Angesicht zu Angesicht sind dank Internet und Künstlicher Intelligenz (AI) in vielen Fällen nicht mehr notwendig zur basalen Lebensbewältigung. Durch die breite Auswahl von Optionen im Netz können wir bei sozialen Konflikten, aber auch aus Bequemlichkeit oder Effizienzgründen per Mausklick auf virtuell verfügbare Alternativen ausweichen. Ist damit die Dissoziation zur neuen Daseinsform geworden?

«Dissoziation» fasst ein Spektrum psychischer Mechanismen und Fähigkeiten zusammen, welche von «normal» bis pathologisch reichen. Das menschliche Gehirn wird durch Selektion und Verallgemeinerung leistungsfähig, Gruppen formieren sich über Identifikationen mit Zielen oder Werten, welche andere Ziele und Werte ausblenden. Bereits diese alltäglichen individuellen und kollektiven Mechanismen basieren auf der Fähigkeit zur Dissoziation, zur gezielten Auswahl und Verdrängung von Information. – Die digitalisierten Lebensbedingungen wirken sich auf Identität, Gedächtnis und Bewusstsein aus. Wenn die psychische Integration dieser Bereiche gestört ist, spricht man von einer pathologischen Dissoziation. Der Workshop dient dazu, Funktion und Bedeutung von Dissoziationen für die Psychodynamik, Sozialpathologien, insbesondere aber auch für die kritische Sozialphilosophie zu diskutieren.

Call for Paper:

Wir laden Sie ein zum Austausch von Ideen und Beiträgen zum Thema Dissoziation und Entfremdung. Der eintägige Workshop bietet Forschenden und Nachwuchsforschenden der Philosophie die Gelegenheit, eigene Beiträge und Fragen an die Forscher zu richten. Beiträge aus anderen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Disziplinen, die sich spezifisch mit den Begriffen der Dissoziation oder Sozialpathologien auseinandersetzen, können ebenfalls berücksichtigt werden. Die Online-Teilnahme ist möglich.

Ziel des Workshops ist eine hermeneutisch-kritische Diskussion der Bedeutung, welche der Mechanismus der Dissoziation in unserer Gesellschaft, auf Subjektebene und auf der Ebene kollektiver Dynamiken spielt. Besonders erwünscht sind Beiträge, die sich im Rückgriff auf den gegenwärtigen Entfremdungsdiskurs der Kritischen Theorie an die Fragestellung heranwagen, ob und inwiefern Dissoziation als Kriterium für die Bestimmung von Sozialpathologien geeignet ist.

Weitere Details zum Call finden Sie hier.

Digitalisierung wird von Männern geprägt – ist oft zu hören. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn die Silicon-Valley-Bros werden zunehmend in Verlegenheit gebracht: von Frauen. Roberta Fischli stellt in der Republik-Serie «Digital Warriors» fünf von ihnen vor.

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